Das Salzburg Panorama 1829
Johann Michael Sattler stellt auf dem 1826 bis 1829 gemalten Rundgemälde die Stadt Salzburg und ihr Umland dar. Er wählte dafür einen sonnigen Herbstnachmittag um 16 Uhr, wie alle Turm- und Sonnenuhren zeigen.
Die Darstellung zeichnet sich durch topografische Genauigkeit, vor allem im Bereich des bebauten Gebietes der Stadt aus. Alle Fensterachsen, Kamine und Dachformen der Gebäude stimmen genau. Bei genauer Betrachtung entdeckt man auch eine Vielzahl von Menschen unterschiedlichster Stände und Berufe, bei allerlei Tätigkeiten. Nur die Landschaft oberhalb der Türöffnung ist fiktiv, diese hat Sattler erfunden, denn sonst hätte ja im Bereich der Tür (die später etwas vergrößert wurde) ein Teil der Stadt (im Bereich Nonntal) gefehlt.
Wenn Sie ins Bild klicken, erhalten Sie eine Darstellung des Panoramas in zweifacher Länge, die auch vergrößert werden kann.
