Mythos Salzburg | 2. Obergeschoß
Romantische Verklärung - nachhaltiges Wirtschaftskonzept
Salzburg ein Mythos? Die Wurzeln dafür liegen im frühen 19. Jahrhundert. Zum einen verbreiten romantische Maler, Schriftsteller und Wissenschaftler ihre überbordende Begeisterung für die Gegend um Salzburg in Bildern und Texten in ganz Europa. Zum anderen ändern sich die politischen Verhältnisse: Die Fürsterzbischöfe verlieren ihre Macht, Salzburg wird Österreich eingegliedert - nun können die Bürger selbst das öffentliche Leben gestalten.
Stadt und Land Salzburg setzen erfolgreich auf Tourismus und Kultur, die Bevölkerung wächst, der Modernisierungsdruck steigt. Daraus entwickelt sich ein Spannungsfeld zwischen dem Wunsch, historische Bausubstanz und Naturlandschaft zu erhalten, und der Notwendigkeit, die Stadt an die Erfordernisse der Zeit anzupassen.
Unternehmer und Politiker nutzen das wirtschaftliche Potenzial des "Mythos Salzburg" als zugkräftigen Marketingfaktor - zunächst für die "Saisonstadt", später für deren logische Weiterentwicklung, die Festspielstadt.
Die Ausstellungssäle
2.01 Salzburg - Alpines Arkadien
2.02 Tourismus als Wirtschaftskonzept
2.04 Salzburg: Spielball der Mächtigen
2.07 Was wäre Salzburg ohne uns?
2.08 Wo herrscht der Erzbischof? Wo der Fürst?
2.09 Salzburgs Bürger zwischen Anpassung und Vertreibung
2.13 Die Bürgersfrau und der Erzbischof
2.17 Ein Blick auf das barocke Salzburg
2.18 Epilog: Die Suche nach dem Mythos Salzburg
